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Bretagne mit meterhohen Sturmfluten
Meterhohe Sturmfluten können Besucher der westlichen Bretagne-Insel Ouessant im Spätherbst und Winter hautnah miterleben. Die 27-jährige Insulanerin Ondine Morin führt ihre Gäste zu den besten Aussichtspunkten ihrer wilden Heimatinsel.
Im Herbst und Winter herrschen ab Windstärke sechs ideale Bedingungen für die Sturmspaziergänge auf der Insel Ouessant. Haushohe Wellen türmen sich auf und peitschen gegen die Leuchttürme vor der Westküste der Bretagne. Mit allen Besuchern, die das beeindruckende Naturspektakel hautnah begreifen möchten, wandert Ondine Morin zu den sicheren Aussichtspunkten der Insel. Nebenbei erklärt die begeisterte Gästeführerin, wo und warum sich Stürme bilden, welche bizarren Beinamen sie tragen und wie die riesigen Wellen entstehen.
Die 27-jährige Ondine Morin liebt ihr bretonisches Zuhause. Als Gästeführerin erfüllt sie sich auf Ouessant ihren Lebenstraum und zeigt Besuchern mit großer Freude die Besonderheiten ihrer Heimatinsel. Neben den Sturmführungen bietet sie auch nächtliche Touren zu den Leuchttürmen, Märchenspaziergänge und Führungen rund um das moderne Leben auf Ouessant an. Weitere Informationen stehen unter www.bretagne-reisen.de zur Verfügung.
Die Insel Ouessant liegt 30 Kilometer vor der bretonischen Halbinsel an der Grenze zwischen Ärmelkanal und Atlantik. Dieser äußerste Westen Frankreichs ist bei Seefahrern für seine heftigen Stürme und gefährlichen Strömungen bekannt. Das Foto des Leuchtturms La Jument vor Ouessant geht seit 1989 um die ganze Welt. Bei Windstärke zehn fliegt der Fotograf Jean Guichard mit dem Helikopter über den Atlantik, als der Wärter Thédore Malgorn aus der Tür des Turms heraustritt, während sich dicht hinter ihm eine gigantische Welle nähert. Kurz bevor die Wassermassen über ihm zusammenbrechen, weicht er in den Turm zurück.
Die Bretagne im Nordwesten Frankreichs ragt 300 Kilometer weit in den Atlantik. 200.000 der vier Millionen Bretonen, darunter auch mehr und mehr junge Leute, sprechen heute noch Bretonisch, die letzte keltische Sprache in Europa. Während „Breizh“ das bretonische Wort für Bretagne ist, wird der Ausruf „Be Breizh!“ häufig verwendet, um einem guten Freund viel Glück oder viel Erfolg zu wünschen. Er ist auch eine Einladung der gastfreundlichen Bretonen, sich von ihrer Region begeistern zu lassen.
Stand: Oktober 2011 - Text: Atout France, Französische Zentrale für Tourismus




